Öffentliches Carsharing-Projekt in der Gemeinde Eiselfing

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Künftiges Carsharing-Fahrzeug der Gemeinde Eiselfing
Foto: Gemeinde Eiselfing

Die Gemeinde Eiselfing bringt in Kooperation mit dem Verein „landmobile“ und dem Autohaus Gartner öffentlich verfügbares Carsharing nach Eiselfing. Zentral vor dem Rathaus wird das dazugehörige Fahrzeug voraussichtlich ab Frühjahr 2023 seinen festen Standort haben. Dort kann es bequem per Smartphone-App von allen interessierten Bürger*innen genutzt werden. Die lange Umsetzungszeit ist den aktuell leider sehr langen Fahrzeuglieferzeiten geschuldet. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen vollelektrischen Volkswagen ID.3 (Foto).

Um die Reichweite muss man sich keine Gedanken machen, denn das Fahrzeug kommt mit der größten Batterieversion auch im tiefsten Winter trotz sportlicher Fahrweise mindestens noch 250 Kilometer weit. Echte Sparfüchs*innen können sich auf bis zu 400 Kilometer Reichweite freuen. Die Gemeinde Eiselfing wird nun im Laufe dieses Jahres bereits eine eigene Ladeinfrastruktur für das Fahrzeug am Rathaus aufbauen, sodass die jeweils nächsten Nutzer*innen immer ein vollgeladenes Auto erwartet.

„Egal, ob beispielsweise Gewerbebetrieb, Arztpraxis oder Verein – neben Privatpersonen sind auch alle Einrichtungen in Eiselfing bewusst dazu aufgerufen, das Fahrzeug gerne für gelegentliche Dienstfahrten zu nutzen“, so Bürgermeister Georg Reinthaler. Die Gemeindeverwaltung selbst werde das Fahrzeug jedenfalls im Rahmen des abgeschlossenen Ankermieter-Modells für eigene Dienstfahrten einsetzen.

Ist Carsharing nun für mich interessant? Für Menschen, welche mit ihrem Auto weniger als 8.000 Kilometer im Jahr unterwegs sind, ist Carsharing in vielen Fällen günstiger als der Unterhalt eines eigenen Autos. Denn beim Carsharing zahlt man nur, wenn man das Auto auch tatsächlich nutzt. Eine Stunde kostet 2,50 Euro, gefahrene Kilometer werden jeweils mit 25 Cent berechnet. Für längere Buchungen gibt es teilweise Rabatte.

„Reservierung, Entleihe, Rückgabe und Bezahlung – läuft alles automatisch per Smartphone-App über die hinterlegte private Bankverbindung, ohne lästiges Ausfüllen von Fahrtenbüchern und die Suche nach Kleingeld. Versteckte Kosten? Fehlanzeige!“, betont Felix Weiß vom Verein „landmobile“.

In dem Zeit- und Kilometerpreis seien bereits alle Kosten inbegriffen – sogar der Ladestrom. Denn auch wenn es mal weiter weg gehen solle, liege im Handschuhfach eine Ladekarte bereit, mit der in ganz Europa bequem geladen werden könne. Fahrten ins Ausland stellten auch kein Problem dar, denn mit der Vollkaskoversicherung (300 Euro Selbstbeteiligung) seien die Nutzer*innen überall abgesichert. Und sollte es doch einmal Probleme geben, stehe ein 24 Stunden-Kundenservice telefonisch zur Seite.

Bei Fragen rund um das Projekt können sich Interessierte ab sofort gerne per E-Mail unter gemeinde@eiselfing.de mit dem Betreff „Carsharing“ im Rathaus melden.

 

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